Exerzitienhaus St. Paulus erhält Laudato si’-Plakette 2025 für die Ausstellung „Mit Volldampf in die Katastrophe?“

Das Exerzitienhaus St. Paulus in Leitershofen wurde gemeinsam mit den Caritasverbänden Neuburg-Schrobenhausen und Dillingen an der Donau für die Präsentation der Wanderausstellung „Mit Volldampf in die Katastrophe?“ in der Kategorie Ökologische Bildung ausgezeichnet. Die Ausstellung wurde anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Enzyklika Laudato si‘ von Papst Franziskus gezeigt und greift eine Initiative des Diözesanrats der Katholiken auf.
Konzipiert vom Hilfswerk Renovabis, zeigt die Ausstellung rund 77 Karikaturen aus Ost- und Westeuropa, die die Umweltkrise und den Klimawandel eindringlich beleuchten. Sie lädt dazu ein, die Herausforderungen unserer Zeit aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und macht sichtbar, wie sehr die Sorge um unser „gemeinsames Haus“ Menschen über Grenzen hinweg verbindet.
Besonders erwähnenswert ist, dass der heutige Direktor des Exerzitienhauses Pfr. Dr. Christian Hartl zuvor Hauptgeschäftsführer von Renovabis war und die Ausstellung damals mit initiiert hat. Damit schließt sich ein Kreis: Die Ausstellung, die er einst mit auf den Weg brachte, wurde nun in Leitershofen gezeigt und hat zur Verleihung der Laudato si’-Plakette geführt.
Laudato si’-Plakette als sichtbares Zeichen
Die Laudato si’-Plakette ist eine Auszeichnung des Bistums Augsburg für Einrichtungen, die sich in besonderer Weise für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen und die Anliegen der Enzyklika Laudato si‘ sichtbar machen. Die Plakette ist ein sichtbares Zeichen für Besucherinnen und Besucher, dass an den jeweiligen Orten Schöpfungsverantwortung aktiv gelebt wird. So ist die Plakette im Exerzitienhaus beispielsweise direkt an der Wand neben der Rezeption zu bewundern.
Ein starkes Zeichen für die Zukunft
Mit der Ausstellung und der Verleihung der Laudato si’-Plakette setzt das Exerzitienhaus St. Paulus auch in diesem Jahr ein klares Zeichen: Umweltschutz und Spiritualität gehören zusammen und haben gerade im Exerzitienhaus einen hohen Stellenwert. Die Auszeichnung ist nicht nur Anerkennung für das bisherige Engagement, sondern auch Motivation, weiterhin Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen und Menschen für einen nachhaltigen Lebensstil zu sensibilisieren.
Wir danken allen Beteiligten, die diese Ausstellung möglich gemacht haben, und freuen uns, dass unser Engagement für die Bewahrung der Schöpfung auf diese Weise gewürdigt wurde. Neben einem Dank an Renovabis gilt unser Dank Anton Stegmair (Abteilung Weltkirche), der die Idee der Ausstellung im Exerzitienhaus vorgeschlagen hat und dem Team der Abteilung Kirche und Umwelt für das Laudato si-Projekt.
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